Häufige Fragen zu Atemtests:

Wann sollte ein Atemtest durchgeführt werden? 

Häufige Beschwerden, die zu einem Atemtest führen sind 

  • Blähbauch 

  • Völlegefühl 

  • Aufstossen 

  • Durchfall 

  • oder der V.a. einen Befall der Magenschleimhaut mit dem Bakterium Helicobacter pylori. 

Erfordert ein Atemtest eine besondere Vorbereitung? 

Nein - Sie kommen am Untersuchungstag „nüchtern“, d.h. ohne ein Frühstück eingenommen zu haben, in die Praxis. 

Allerdings sollten Sie  

  • am Morgen auch keine Bonbons, Kaugummis geniessen 

  • am Morgen nicht rauchen 

  • in den 24 Stunden zuvor möglichst keine Süssigkeiten, Gebäck/Kuchen oder Obst zu sich nehmen 

  • in den vier Wochen zuvor keine Antibiotika eingenommen haben 

Wie wird der Atemtest durchgeführt? 

Sie nehmen in der Tagesklinik Platz und bekommen die jeweilige Test-Lösung zu trinken. Im Anschluss müssen Sie jeweils im Abstand von 30 Minuten in ein Röhrchen pusten, das dann von uns mit Hilfe eines speziellen Gerätes analysiert wird. 

Die Dauer der Untersuchung beträgt ca. 120 Minuten. 

Was kann durch einen Atemtest erkannt werden? 

  • Bei Verwendung von Laktose (Milchzucker) als Test-Lösung kann eine bestehende Milchzucker-Unverträglichkeit (Laktose-Intoleranz), bei Verwendung von Fruktose (Fruchtzucker) eine Fruchtzucker-Unverträglichkeit (Fruktose-Intoleranz) als Ursache von Blähungen, Durchfall und Völlegefühl festgestellt werden. 

  • Durch die Verwendung von Glukose kann erkannt werden, ob eine sogenannte „bakterielle Fehlbesiedlung“ des Darms als Ursache von Beschwerden vorliegt. 

  • Laktulose als Test-Lösung liefert Informationen zur sogenannten  

    Transit-Zeit im Darm. 

  • 13C-Urease kann aufzeigen, inwieweit eine Helicobacter pylori-Besiedlung der Magenschleimhaut vorliegt.